Sommertrainingslager in A- Zell am Ziller

03.07. – 05.07.2009

Sommerstrainingslager in A-Zell am Ziller

inkl. Testspiel gegen Wattens
(1500 Zuschauer, Endstand: 2-1 für Wattens)


Sommerpause! Elend! Langeweile! Wie immer halt! Aber dieses Jahr war es irgendwie anders. Endlich war F.F. Geschichte und mit Michael Skibbe ein (meiner Meinung nach) guter Nachfolger gefunden, der die Vorfreud auf die neue Saison merklich steigen ließ!
So war auch klar, dass wir wieder mit einer CAB-Besatzung gen Österreich aufbrachen, um unsere Aufwartung beim diesjährigen Sommertrainingslager in Zell am Ziller zu machen!

Steebo organisierte im Vorfeld alles, und so ging es freitagsmorgens um 06.00 Uhr los gen Alpen! Mit an Bord: Steebo, Fassler, Dietmar, Tobi, Flori, Uwe und ich.
Die Hinfahrt verlief eher unspektakulär und so kamen wir um halb zwölf in Zell an, wo wir als erstes am Trainingsplatz der Mannschaft vorbeischauten und siehe da, sie trainierten.

Also erstmal dem Training beigewohnt. Dabei stellte man schon fest, dass es einige Unterschiede zu den sonst gesehenen Einheiten gab. Es stand ein Trainer auf dem Platz, der auch mit der Mannschaft kommunizierte und nicht nur 2 Stunden schweigend mit verschränkten Armen dem Geschehen zusah. Weitere Auffälligkeit: Caio war auffallend fit!Nachdem die Einheit beendet war, machte man noch ein paar Fotos und konnte noch das ein oder andere Schwätzchen mit Trainern oder Spielern halten!

Dann ging es auf die Suche nach Nahrungsaufnahme. Im Ortskern von Zell wurden wir fündig und so speisten wir erstmal. Das in diesem Etablissement die Verwandten von Fassler als Eis verkauft werden war dann wieder für einige Späße tauglich!

Die Anreise zu unserer Ferienwohnung verlief dank der tollen Wegbeschreibung der Vermieterin („auf der Brücke den Kilometerzähler auf 0 stellen und dann 4,3 km fahren, dann steht ihr vor dem Haus“) ohne Probleme. Eine wirklich geile Wohnung für einen Spottpreis! Und nah an den Wolken, war auch der Ausblick auf die geile Landschaft der Knaller!

Während der Rest die Wohnung einrichtete, machten sich Tobi und ich auf den Weg, die Einkäufe fürs Wochenende zu besorgen. Aber erstmal hieß es tanken! Mit zuckelndem Motor rollten wir in die Tanke – das war wirklich allerhöchste Eisenbahn! Dann beim Hofer und Spar alles mögliche (ja ich weiß, es war im Endeffekt etwas zu viel) eingekauft und die Vorräte wieder auf die Wohnung gebracht!

Jetzt konnte endlich der gemütliche Teil beginnen! Schobbe! Und dabei die weltberühmte Kinderspielolympiade bestehen! Zwischendrin noch schön gegrillt – so lässt es sich leben! Irgendwann am Abend erreichte uns die Nachricht, dass Inken und Lars noch kurzfristig auf dem Weg zu uns waren. Das nenn ich mal Spontanität! So waren wir ab 23.00 Uhr 9 Mitstreiter im Schluchtiland! Bettenmäßig kein Problem, da die Wohnung für 10 Leute ausgelegt war! Nachdem die Olympiade beendet war (Gold: Tobi, Silber: Teddy (allerdings punktgleich mit Tobi, der Drecksack hat halt mehr Glück beim entscheidenden Kartenziehen) Bronze: Dietmar – Rote Laterne: auch wenn er es wohl immer noch nicht wahr haben will – Flori!) wurde noch gut geschöppelt und viel Dünnschiss erzählt. Unser Objektophiler Flori verliebte sich kurzerhand in den Ghettoblaster und umarmte ihn ständig und sang mit ihm Duett. Dass er den Radio dabei so sehr drückte, dass er immer lauter schrie, machte Flori nichts aus! Wenn wir ihm aber sagten, er solle auf Rücksicht auf die Vermieterin und in Anbetracht der Uhrzeit (ca. 3 Uhr) die eine Brustwarze (auf der das Wort „Volume“ tätowiert war) etwas nach links drehen, bekamen wir nur zu hören: „Lasst mich in Ruhe – Musik ist mein Leben!“ 😉 Irgendwann war die Party dann doch zu Ende und so nach und nach verschwanden die Leute in ihren Betten!

Am nächsten Morgen hieß es für mich früh aufzustehen, denn ich wollte mit meinem Rad ne Runde fahren und dabei der Mannschaft noch einen Besuch abstatten, die ab 07.45 Uhr ihre Früheinheit hatte. Also aufgestanden, den Kopf kurz unters Wasser gehalten, um die Alkoholgeister zu verschrecken und ab auf den Drahtesel und bei teilweise 85 km/h den Buckel runter Richtung Zell! Im Tal angelangt, waren meine Bremsbeläge einfach mal weg – sauber! Am Trainingsplatz angekommen war die Mannschaft schon anwesend. Ich schaute ein paar Minuten zu und machte mich dann auf den Weg auf ne kleine Spritztour entland der Ziller. Landschaftsmäßig echt der Hammer da unten. Und wie ich bei Klängen von Metallica und Sepultura in meinen Ohren so vor mich hinfahre, kommt mir HB und R. Falkenhain entgegengejoggt. Die beiden kurz begrüßt und weiter ging die Fahrt. Nach 12 km die Flussseite gewechselt und den Weg zurück! Wieder am Trainingsplatz angekommen, waren alle weg, bis auf Skibbe, der nun alleine seine Runden um den Platz drehte. Auch ihn kurz begrüßt und weitergeradelt. Da ich nicht gedopt war, traute ich mir den 4,3 km langen mit ca. 100 % Steigung versehenen Anstieg nicht zu. Allerdings hatte Tobi versprochen mich mim Bus zu holen. Allerdings erreichte ich weder Tobi noch sonst irgendeine Schnapsnase! Nach kurzem Warten rief Tobi aber zurück und machte sich auf den Weg!

Nach ausgiebigem Frühstück machte man sich auf den Weg zur Sommerrodelbahn, die uns schon am Vortag ins Auge gestochen war! Eine wahrhaftig geniale Entscheidung! Die Bahn war megageil und auch einigermaßen preisgünstig. So vergnügten wir uns hier ne ganze Weile, bis die Zeit gekommen war, uns zum Parkstadion aufzumachen, wo dann das Spiel der Eintracht gegen den österreichischen Drittligisten WSG Swarovski Wattens anstand.

Die aufgerufenen 7 Euro Eintritt waren schon ne Frechheit (leider kamen nicht alle als Eintrachspieler ins Stadion, Mistbock Tobi schon…), aber wat solls! Man machte es sich auf der schönen Tribüne gemütlich – hängte das Banner und zog die Schwenkfahne auf.
Zum Spiel sag ich jetzt mal nichts! Auch wenn man drückend überlegen ist und der gegnerische Torwart nen Megatag hatte, darf man sich nicht von einem Drittligisten aus Österreich auskontern lassen! Aber gerade in der ersten Halbzeit waren schon einige gute Ansätze zu sehen. Es gab aber auch Spieler, wo ich mich echt frage, wann reißen die sich endlich mal den Arsch auf, um ihre Chance zu bekommen und zu nutzen (hervorzuheben hierbei ganz klar: Toski, der während seiner Einsatzzeit nur wie Falschgeld auf dem Platz umherlief)

Nachdem Spiel machten einige wieder ein paar Bilder und Schwätzchen mit Spielern. Als wir dann auf dem Rückweg zum Bus waren, lief zufälligerweise Skibbe mit uns mit, dem dann erstmal einige Sachen mit auf den Weg gegeben wurden (vor allem, dass er das Spiel in Offenbach auf gar keinen Fall verlieren darf!) Aber man muss schon sagen, dass Skibbe ein extrem sympathischer Kerl ist, der sich ohne irgendwelche Hochnäsigkeit mit uns unterhielt!

Jetzt hieß es Zell unsicher zu machen, da hier heute die „Nacht der 1000 Biere“ auf dem Programm stand. Der komplette Ortskern war gesperrt und überall waren Stände und Zelte aufgebaut. Man hat hier jedes Jahr ein anderes Motto und dieses Jahr war Brasilien angesagt. Also ertönten überall Sambarhythmen und es gab verschiedene brasilianische Biere zu kaufen.

Aber das Fest war nicht so der Bringer (lag wohl auch daran, dass wir alle noch schwer gezeichnet vom Vorabend waren). Man lernte nur, dass nicht jedes Bier schmeckt und das die Schluchtis anstatt Prost, „Gesundheit“ sagen!

So entschieden wir uns wieder in die Wohnung zu fahren. Dort angekommen gingen wir erstmal im nebenliegenden Wirtshaus essen, bevor der Abend dann bei ner Runde Poker ausklang!

Am nächsten Morgen ging es nach Aufräumen, Waschen und Bus bepacken noch ein letztes Mal zum Training, bevor die Heimreise angetreten wurde. Als wir aber wieder an der Sommerrodelbahn vorbeifuhren, packte es uns noch mal und für eine Abfahrt hielten wir noch mal an! Nach einem Stau und einer Stauumfahrung kamen wir um 19.00 Uhr wieder in heimischen Gefilden an!

Alles in Allem wieder ne geile Trainingslagertour! Nur die Österreicher müssen sich mal überlegen, wie sie Ihre Fliegenplage in den Griff bekommen! Wir haben schätzungsweise 539 Fliegen übers WE getötet und trotzdem wurden wir immer wieder belagert von diesen Drecksviechern!

Auf die nächste Tour im Winter! Mal schauen, wo es M. Skibbe hinzieht. Portugal war immer ganz schön 😉

Euer

Teddy

 

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