Sommertraingslager in A-Hermagor

17.07. – 19.07.2009

Sommerstrainingslager in A-Hermagor

inkl. Testspiel gegen FCU Timisoara
(500 Zuschauer, Endstand: 3-0 für Wattens)


Ja ja die fussballfreie Zeit, irgendwie entspannend, doch wenn die Vorbereitung wieder startet, beginnt es doch wieder zu kribbeln. vor allem da die neue Saison ja ohne einen gewissen Trainer Herrn F. aus U. seines Zeichens Waldschrat und Gegnergroßredner stattfinden wird und stattdessen der meiner Meinung nach sehr gut zur SGE passende Herr Skibbe installiert wurde. Da freut man sich auf einmal wieder auf die Saison.

Dies war wohl auch einer der Gründe warum sich Issi und ihre drei männlichen Begleiter Steebo, Alfredo und Schrankenwärter auf den Weg gen Ösiland machten um sich den neuen Coach, dessen Trainingsstil und die neuen Spieler etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

Freitags ab 14:00 sollte das ganze in Aschaffenburg starten und ich gegen 16:00 in Nürnberg eingesammelt werden. Die Ankunftzeit in Jenig wo unsere Unterkunft war, sollte, soweit ich mich erinnere zwischen 21:00 und 22:00 Uhr sein. Naja aber erstens kommt es anders und zweitens…..

Da meine drei Wegbegleiter auf dem Weg gen Nürnberg mehrmals in den Stau gerieten, ging ich noch mal das notwendigste einkaufen (Bier, Frühstück) damit wir am Abend nicht noch einen Einkaufsstopp einlegen mussten. Gegen 17:30 trafen die Herrschaften dann auch mal bei mir ein. Steebo und Alfred stärkten sich gleich mal beim Italiener von nebenan mit nem Eis, während Issi sich beim Bazar-Türken eine Speicherkarte für ihre Digicam besorgte. Multikulti Nürnberg halt. Dann konnte es weitergehen, die Strassen waren recht voll aber es lief noch halbwegs gut. Kurz vorm Schluchtiland hörte der Herr Steeb nicht auf sein Navi das ihn um einen Stau herumleiten wollte und wir standen. Gefühlte Stunden spärter standen wir immer noch. Irgendwann nach ewig langer Zeit endlich eine kurze Rast an der Tanke an der sich Alfred erstmal VIER Eis reinzog. Ob das noch normal ist sollen andere beurteilen. Dann ging es parallel zum Stau auf der Autobahn, auf Nebenstrassen zügig voran. Irgendwann war der Stau Geschichte und wir erreichten Österreich und um ca.0:30 Jenig. Hier standen wir nun vor dem nächsten Problem. In dem Kuhkaff waren keine Strassennamen angegeben, sondern nur Nummern die anscheinend wahllos vergeben wurden. Also auf die Suche nach der 26. Versucht den Vermieter telefonisch zu erreichen, Fehlanzeige. Nach kurzem hin- und hergegurke doch fündig geworden, Frau Vermieterin geweckt, eingecheckt, Kasten Bier kaltgestellt, Poker gezockt und Kasten leer gesoffen um ca. 04:00 schlafen gelegt. War eine ziemlich schöne Unterkunft mit 3 Zimmern, 2 Bädern und Küche / Balkon. Alfred und Issi belegten jeweils Einzelzimmer während ich mich beim Meister Schnarchzapfen einquartierte, der nach eigener Aussage nicht schnarcht.

Am nächsten Morgen erstmal schön gefrühstückt und ab zum Training, wo wir erstmal Trainer Skibbe und seine „Torträger” begrüssten. Am frühen morgen hatte es in strömen geregnet so dass Training auf einem Nebenplatz stattfand. Ein eisiger Wind wehte das gesamte Training um unsere Birnen sodass sich die 2 Männer und der Jüngling mit Bier wärmen wollten, dies half aber nicht wirklich. Zum Training bleibt anzumerken das Skibbe im gesamten Training (bis auf das Aufwärmen) die Übungen erklärt und ab und an lautstark unterbricht. Ist man ja gar nicht mehr gewohnt. Sehr sympathischer Typ der Gelsenkirchener.

Nach dem Training erstmal beim Italiener von nebenan eingekehrt und anschließend beim ÖsiALDI-HOFER die Alkoholreserven aufgefüllt, noch mal am Mannschaftshotel vorbeigeschaut und danach zurück in die Bude. Bei inzwischen strahlendem Sonnenschein auf dem Balkon Sangria und Bier vernichtet, Poker gezockt, ja so kann man es aushalten.

Um ca. 17:00 starteten wir mit einer Reisetasche voller Bier unseren Trip nach Feffernitz zum Testspiel der SGE gegen den FCU Timisoara. Zufällig unterwegs den Mannschaftsbus des FCU erblickt und ihm bis zum Sportplatz (keine Tribüne nur ein Vereinsheim) gefolgt. Ich wurde beim Einlass von der örtlichen Polizei gebeten die Reisetasche zu öffnen. Anschließend war ich doch sehr erstaunt dass der Herr Polizist mich mitsamt dem Bier passieren ließ, hatte wohl schlechte Augen der Kollege. Der Veranstalter wollte noch von uns wissen ob wir heute irgendwas geplant hätten, was wir doch sehr belustigt verneinten. Was denkt der sich? Das wir zu viert die Bude abfackeln oder wie? Dann erstmal unseren Platz an der Mittellinie bezogen und das CAB-Banner aufgehängt. Es gesellten sich noch zwei EFCs zu uns welche dies waren entzieht sich meiner Kenntnis.

Zum Spiel gibt’s nicht viel zu sagen da unser Team nur mit einer B-Mannschaft auflief (bis auf vielleicht Nikolov und Steinhöfer). Es wurde in den 90 Minuten keine echte Torchance herausgespielt. Einzig Titsch-Riviero konnte auf der 6er Position gefallen. Das Match wurde absolut verdient mit 0-3 verloren.

Nach dem Spiel noch ein Foto mit unserem neuen Coach gemacht und es ging wieder Richtung Hermagor wo wir in „unserer” Pizzeria den Abend bei Dummgebabbel, Schnäpsen (lecker, lecker) ausklingen liessen. Zu unserem Erstaunen saß direkt am Nachbartisch die Frankfurter Journalie von der wir nebenbei erfuhren das Pirmin Schwegler zu uns wechselt.

Danach folgte wieder mein Alptraum das Pokerspiel (Ist bei mir nicht wirklich erfolgreich gelaufen!) Steebo verabschiedete sich schon früh aus der Runde und ging schlafen, Issi nach dem Spiel ebenso. Ich und Alfred wollten uns noch die Wiederholung des Sportstudios geben und blieben noch wach.

Am nächsten Morgen als erster aufgestanden, frisch gemacht und gewundert warum Alfred auf einem Handtuch in seinem riesigen Doppelbett lag? Die Antwort von Alfred: „Du hast letzte Nacht Bier verschüttet, da hab ich ein Handtuch drübergelegt damit ich net im nassen liege”! Aha! Als ich ihn fragte wieso er dann nicht auf der anderen Seite genächtigt hätte wusste er keine Antwort. Einfach herrlich!

Am Sonntag morgen noch mal klar Schiff in der Bude gemacht, anschließend wieder dem Eintracht Training, das diesmal bei strahlendem Sonnenschein stattfand, beigewohnt. Fährmann brach sich in dieser Einheit noch die Hand, worüber wir vor Ort, da unwissend, noch unsere Witze machten. Hoffentlich geht das mit diesen Scheiß Verletzungen in dieser Saison nicht gerade so weiter.

Die Rückfahrt verlief bis auf einen kurzen Abstecher im Nürnberger Kreisel und das Steebo wieder nicht auf sein Navi hörte ereignislos zu Ende.

Also es war wieder mal wunderbar einen kurzen Abstecher ins Trainingscamp der SGE zu machen. Schaun mer mal woŽs im Winter hingeht. Ich wär ja mal für All inclusive in der Türkei J

Gez. Sektion Nürnberg alias Schrankenwärter

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