DFB Pokal 2. Runde: Rot Weiß Essen – Eintracht Frankfurt

Mittwoch 25.10.06

DFB Pokal 2. Runde

Rot Weiß Essen – Eintracht Frankfurt

Endstand: 1-2

Zuschauer: 18000


Da wir diese Saison auf drei Hochzeiten tanzen, haben wir nun dauernd auch Spiele unter der Woche. Aber so haben wir es ja immer gewollt.
Am heutigen Tag stand die 2. Runde im DFB Pokal an. Die Losfee hatte uns einen unangenehmen Gegner mit einer unangenehmen Erinnerung beschert: Rot Weiß Essen!
Durch die Ballung der Spiele im Moment, war es nicht ganz so einfach einen 9ner Bus für diese Fahrt vollzubekommen, was am Ende dann aber doch gelang. Es waren folgende Personalien: Isi, Anja, Simon, Mathias, Flo, Jens, Christopher, Patrick und ich.
Da ich noch kurzfristig Urlaub bekommen habe für Donnerstag, musste ich zum Glück nicht direkt nach Rückkehr aus Essen zum Arbeiten, sondern konnte mich dem Alkohol widmen. Steebo wollte auf der Hinfahrt noch ein wenig dösen, da er auch am nächsten Morgen wieder Frühschicht hatte, so dass ich die Hinfahrt übernehmen sollte. Doch lobenswerter Weise bot sich Isi an, das Steuer für die Hinfahrt zu übernehmen, was ich natürlich sofort annahm.

So wurde gleich damit begonnen, den guten alten Mirios zu vernichten. Mathias und Simon halfen mir da großzügigerweise dabei. Ca. nach einer Stunde Fahrt, begann ich mim Steebo zu diskutieren, wie wir denn nach Essen fahren sollten. Er favorisierte die Route A45-A40, mein Routenplaner hatte mir eine etwas kürzere Strecke über die A45-A44-A43 und A42 ausgedruckt, für welche wir uns dann auch entschieden, da wir einfach nur den Ausdruck den beiden Beifahrern übergeben mussten, was sich im Nachhinein aber als schlechte Entscheidung heraustellen sollte, da das Kreuz, welches uns von der A44 auf die A43 bringen sollte gesperrt war. Und so kam es, dass wir uns total verfuhren. Nach Zuhilfenahme des Atlanten kamen wir nach 1 Stunde Blindflug wieder auf die A45, genau an die Stelle, wo wir vorher abgefahren waren. Der Uhrzeiger hatte allerdings keine Gnade, so dass wir erst um 19:30 Uhr in Essen ankamen. Bis wir dann einen geeigneten Parkplatz (zwischen den Linienbussen genau hinter dem Gästeblock) gefunden hatten, vergingen nochmal ein paar Minuten, so dass wir den Torschrei aus dem Gästeblock nur hörten, während wir noch an der Einlasskontrolle standen. Allerdings waren wir nicht die einzigen, die aus irgendwelchen Gründen zu spät am Georg Melches ankamen. Auch die Ultras kamen erst ein paar Minuten nach uns in den völlig überfüllten Gästeblock.

Das Stadion war fast komplett gefüllt, was mit dem Flutlichflair eine coole Atmosphäre zauberte. Kurz nach unserem Eintreffen erzielte Amanatidis dann das 2:0 für uns, was den Block richtig austicken lies. Richtig gute Stimmung kam aber im Block nicht auf, lag vielleicht auch daran, dass das Megaphon verboten war. Als der Schiri in die Pfeife blies, um die Mannschaften zur Erholung in die Kabine zu schicken, musste ich erstmal ungläubig auf die Uhr schauen, so schnell ging diese Halbzeit (bzw. das was wir davon gesehen haben) vorüber.

In der zweiten Hälfte kamen die Essener besser ins Spiel, und konnten auch folgerichtig den Anschlusstreffer erzielen. Die Eintracht hatte noch einige gute Konterchancen, konnte aber keine verwerten. Zum Glück brachten die Essener den Ball auch nicht mehr bei uns im Tor unter, so dass uns ein weiteres Unentschieden (wenn auch hier mit Verlängerung) erspart blieb. Wieder ein Stück näher gerückt ans Finale in Berlin (daran könnte ich mich gewöhnen 🙂 ). Und da die Kickers auch weitergekommen sind, können wir weiterhin von einem Derby hoffen!

Da die Polizei alles im Griff hatte, kam es zu keinen Ausschreitungen und dank unseres einzigartigen Parkplatzes kamen wir auch super wieder aus dem Scheißkaff wieder raus. Die Rückfahrt übernahm jetzt Steebo, der den Bus über die Piste scheuchte, als gäbe es kein Morgen mehr, während im Heckteil des Busses alte Rockklassiker mitgesungen wurden. Nach einem BK-Besuch kamen wir dann um 0.30 Uhr wieder in Kleinostheim an.

Gez. Teddy

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