32. Spieltag in Sinsheim

Samstag 26.04.2014

TSG Hoffenheim – Eintracht Frankfurt

Zuschauer: 30650

Endstand: 0-0

 

Wir trafen uns alle fit und ausgeschlafen am Samstagmorgen um 9:15 Uhr vor dem Aschaffenburger Hauptbahnhof. Die Reise zum Auswärtsspiel unserer SGE nach Sinsheim in die Rhein-Neckar Arena traten vier Calimeros an: Alfred, Matze, Ela und Jessy. Nachdem die anfänglichen Probleme mit dem Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn behoben waren (Die Automaten nehmen prinzipiell nur nagelneue Euroscheine an, werfen Münzen wieder aus und wechseln lediglich in 10-Cent-Stücken!!!) und man sich mit ausreichend alkoholischen Getränken versorgt hatte, machten wir uns auf dem Weg zu unserem Gleis. Die erste Etappe führte uns von Aschaffenburg nach Darmstadt. Im Zug machten wir Bekanntschaft mit einigen Nürnberg Fans, die zum Spiel nach Mainz fuhren. Auf Anti-Frankfurt-Schmähgesänge folgte eine gepflegte Konversation mit einem Teil der Nürnberg Anhänger, in deren Verlauf sich einer von ihnen dazu hinreißen ließ, einen Adlerschoppe zu probieren. Leider gibt es hierzu keine Bilder.^^ Beim Ausstieg in Darmstadt schüttelte man sich zum Abschied die Hände und wünschte sich gegenseitig viel Glück für den Spieltag. Von Darmstadt ging es mit dem Hogwarts Express (im Zug war eine Studenten-Reisegruppe, deren Reiseleiter aussah wie Ron Weasley aus den Harry Potter Filmen) über Heidelberg nach Sinsheim. In Sinsheim angekommen tranken wir erst einmal eine Weinschorle auf dem „Festzeltgelände“ vor dem Technikmuseum, wo wir auch Jäger-Jäger mit seiner Schwester trafen.^^

Im Stadion trafen wir Jonas und standen mit ihm und den üblichen Verdächtigen vom Commando Gießen bei gefühlten 30° und strahlendem Sonnenschein mittig im Gästeblock und hatten eine sehr angenehme Sicht auf das Spielfeld. Etwa 5.000 – 6.000 Frankfurter hatten sich auf den Weg zum Hoffenheim Spiel gemacht. Die Stimmung war sehr gut und ausgelassen. Die Heimfans, sowie deren „Stimmung“ sind an dieser Stelle nicht sonderlich erwähnenswert. Etwa ab der 30. Spielminute konnte man kurz hören, dass auch Hoffenheimer im Stadion sind. Auch zum Spiel selbst braucht man eigentlich nicht sonderlich viel zu sagen. Trapp hielt in der 83. Minute einen Elfer von Firmino, woraufhin der ganze Block feierte, als ob so eben die Meisterschaft gewonnen wäre. Anschließend sei noch vermerkt, dass Modeste mit einer roten Karte vom Platz flog. Nach Abpfiff wurde das 0:0 und der damit gewonnene Punkt, der entscheidend für den Schritt Richtung Klassenerhalt war, und der Mann des Spiels – dem dieser Punktgewinn entscheidend zu verdanken war, und der in der laufenden Saison bereits vielfach mit seinem energischen Einsatz dazu beigetragen hatte, den Verbleib in der Liga zu sichern – gebührend gefeiert. Kevin Tapp Fußballgott! =)

Nachdem Spiel ging es direkt zur S-Bahn Station, an der sich Matze gleich mit dem Sicherheitsbeauftragten der Deutschen Bahn anfreundete. Leider erfüllte diese Freundschaft nicht ihren geplanten Zweck, da der Zug nicht wie erwartet direkt vor dem DB-Mensch hielt.^^ Die Heimfahrt erfolgte über einen ENTLASTUNGSzug (normale S-Bahn!!!) nach Heidelberg, und von dort aus nach Frankfurt. Im Zug nach FFM war auch wieder die Hogwarts-Studenten-Reisegruppe mit ihrem Reiseführer Ron Weasley vertreten.^^ Von Frankfurt ging es weiter nach Hanau, wo wir nach einem kurzen Aufenthalt den Anschluss nach Aschaffenburg nehmen wollten. Am Gleis angekommen dann der Schock: Unsere Bahn hatte 55 Minuten Verspätung! Da niemand von uns Lust hatte so lange zu warten, beschlossen wir mit dem Bus zu fahren. Vor dem Bahnhof standen zwei Polizisten, die uns anhielten den Bahnhofsvorplatz zu meiden, da dort ca. 20 „gewaltbereite“ Nürnberger herumstanden, und die Polizisten uns bei einer möglichen Eskalation nicht helfen können. So ging es nach einem langen, aber sehr lustigen Tag mit dem Taxi zurück nach Aschaffenburg.

Nachtrag: Danke HSV, dass der Klassenerhalt jetzt sicher ist!!! =)

Jessy

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.