24. Spieltag: MSV Duisburg – Eintracht Frankfurt

Montag, 10.03.03
MSV Duiburg – Eintracht Frankfurt

Endstand: 0 – 2

Zuschauer: 5825


 

So langsam aber sicher ging es in die heiße Phase der Entscheidung um den Aufsteig. Es sind zwar noch ein paar Spiele zu spielen, aber jeder verlorene Punkt kann am Ende fehlen.
Am 24. Spieltag ging es mal wieder montags nach Duisburg. Nachdem die Mainzer (2.) in Freiburg (4.) ran durften und die Aachener(5.) gegen Trier (6.) spielten, war es unsere Chance wieder Punkte auf die Konkurrenten gut zu machen.
Mittlerweile fuhren wir wie gewohnt mit dem Busje. Wir hatten wieder mal Glück, den Bus der Mömlinger Kneipe zu bekommen, der wie folgt besetzt war: Jens S., Jens W., Patrick S., Florian A., Alex E. (geh zum OFC!), Martin J., Freak B. und meine Wenigkeit. Um 16.15 Uhr ging die Reise von Kleinostheim aus los. Wir rechneten fest mit einer stark befahrenen A3, was aber glücklicherweise größtenteils nicht der Fall war. Um 18.45 kamen wir in DU an, wo wir den zweitbesten (am erstbesten sind wir vorbeigefahren) Parkplatz ansteuerten. An der Einfahrt standen zwei Bunnys, die die Parkgebühr abkassierten und sich gleich wüste Sexwünsche anhören mussten. Wir stellten uns dann erstmal auf einen Behindertenparkplatz, mit der Hoffnung es würde schon gut gehen.
Als wir schon fast den Weg zum Stadion angetreten hatten, fiel uns auf, dass man das rechte seitliche Fenster des Busses einfach aufschieben konnte, was natürlich nicht so toll war. Wir klemmten ein kleines Stück Holz dazwischen, und hofften wiederum, dass alles gut gehen würde. Am Stadion angekommen erzählte ich erstmal dem Ordner an der Kasse, dass F. Aulfluss (Name von der Redaktion geändert) mit einem bundesweitem Stadionverbot belegt sei. Als er daraufhin sein Funkgerät herausholte, meinte ich dann doch es wäre ein Spass gewesen.
Im Stadion selber war natürlich, wie immer in Duisburg, alles verboten. Der Fressstand im Block ist auch eine Zumutung, es gibt nur warme Würstchen, die mit einer halben Scheibe Toastbrot gereicht werden. Irgendwann war dann auch die Stunde bis zum Spiel rum und es ging los. Beim Einlaufen der Mannschaften entflammte plötzlich ein grünes Bengalo im Block. Einige Leute wollten es sofort austreten, hatten aber keine Chance gegen das 1600° heiße Räucherstäbchen. Kurz darauf wurde ein Kerl mit schwarz-blauem Schal aus der Menge getreten und bis an den Zaun geflatscht, wo er dann den heraneilenden Polizisten übergeben wurde. Irgend so ein Arschloch wollte halt den Eintrachtfans und der Eintracht durch eine Strafe schaden. Aber endlich griff mal die Selbstreinigung unter den Fans.
Dann wurde sich wieder dem Spiel und dem dazugehörigen Support, der heute richtig gut war, gewidmet. In der ersten Viertelstunde schwamm die Mannschaft in der Abwehr zwar ein bißchen herum, brachte aber dann das Spiel unter Kontrolle und konnte in der 35. Minute das vielumjubelte 0:1 erzielen. Torschütze Tsoumo Madza kam direkt zum Block gerannt, wo er genau vor uns einen Tanz vorführte.
Kurz vor der Halbzeit versuchte eine rabenvolle mänliche Gestalt ohne Haare den Zaun zu erklimmen, was ihm anfangs nicht so gelingen sollte, aber irgendwann war er dann oben und begann sich unter lauten Gesängen auszuziehen. Wer war das wohl? Richtig! Manfred Adi Adelmann! Irgendwann musste er auch wieder runter vom Zaun, was aber in seinem Zustand nicht so einfach war, aber mit Hilfe von einigen anderen klappte es irgendwann.
Die Stimmung in der zweiten Halbzeit war dann auch richtig gut, erst recht nach der 2:0 Führung von Jens Keller. Nach dem Spiel verteilten die Spieler endlich mal wieder Handschläge und Trikots. Nachdem Willi noch ein bißchen gefeiert, und die Humba zum Besten gegeben wurde, mussten wir das Stadion dann auch verlassen. Die Rückfahrt verlief eigentlich ohne erwähnenswerte Zwischenfälle und endete um 1.20 Uhr in Kleinostheim.
Mal wieder eine lohnende Auswärtsfahrt.

Gez. Teddy

 

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