18. Spieltag: Hertha BSC – Eintracht Frankfurt

Samstag 31.01.09
Hertha BSC Berlin – Eintracht Frankfurt
Zuschauer: 40000
Endstand: 2-1

 


Die Winterpause ist vorüber und der „Alltag Fussball“ hat uns wieder! Wie schon letztes Jahr im Januar ging es zur Hertha nach Berlin. Irgendwie reizt Berlin überhaupt nicht mehr. Früher haben wir zu diesen Spielen mal nen großen Bus gefüllt, heute waren wir froh, dass der 9ner mit 8 Mann besetzt war!

Um 8 Uhr ging es mit mir am Steuer los, während auf den hinteren beiden Sitzbänken die Operation Vollsuff begann! Lars hatte für die Bagage eingekauft und so war auch Sir Captain Morgan mit an Bord. Seine Frau Ginger Ale wurde leider in der Heimat vergessen, so dass Schwager Cola herhalten musste! Bei kaltem, aber trockenem Wetter wurden die ersten Kilometer im Flug hinter sich gebracht (an Erfurt rauschte man nach noch nicht mal 2 Stunden vorbei). Die Witterung wurde allerdings leider immer schlechter, so dass auch das Tempo angepasst werden musste und uns sogar einen Zwangsstop einbrachte, da das Scheibenwischwasser leer war, und es wie auf den Bildern zu sehen, immens wichtig war, dass die Wischanlage funktionierte!

Irgendwann überholten wir einen LKW – ich weiß, nix besonderes, aber dieser LKW hatte einen lustigen Heckaufdruck! Dort stand nämlich in großen Lettern: „Deine Mutter zieht LKW´s auf DSF!“ Wir fuhren sogar kurzzeitig von der Autobahn, um wieder hinter den LKW zu gelange um ein Foto davon zu schießen (siehe unter Bilder). Was von nun an desöfteren im Bus gesungen wurde, war ja klar!

Trotz des schlechten Wetters, waren wir zeitlich so gut unterwegs, dass wir kurz vor Berlin in der Gaststätte zum Goldenen M noch mal einkehren konnten. Den absoluten Lacher des Tages verursachte dann unser Schrankenwärter, der auf dem Rückweg zum Bus (unfreiwillig) eine Abkürzung über eine total vereiste Fläche ging. In absoluter Zeichentrickmanier flog er quer durch die Luft um dann der Länge nach auf den Allerwertesten zu knallen! Absolute Luftknappheit bei allen Umstehenden!

Um kurz nach halb zwei stellten wir unser Gefährt unweit vom Olympiastadion ab. Wir gingen dann auch direkt rein. Immer wieder lächerlich, dass man sich in Berlin innerhalb von 50 Metern zweimal aufs übelste kontrollieren lassen muss. Der absolute Hohn allerdings ist, dass wenn man vorm Spiel aufs Klo will, wieder den Block verlassen muss um nach dem „Geschäft“ wieder durch die Kontrolle muss. Total bescheuert!

Pünktlich zum Anpfiff fing es auch in Berlin das schneien an. Das kennen wir ja irgendwo her. Allerdings sollte es heute kein 3:0 für uns werden, aber dazu später mehr.

Zum Einlaufen der Mannschaften, waren 40000 Zuschauer im weiten Rund, davon ca. 2000 Adlerträger. Unsere Truppe wurde mittlerweile auch verstärkt. Harry Hirsch und Whity, waren zu uns gestoßen, die jeweils unabhängig voneinander das WE mit ihrer besseren Hälfte in Berlin verbrachten. Desweiteren war unser Großbritannienbeauftragte Didi auch am Start, der an diesem WE beruflich in Berlin weilte und sich die Chance nicht nehmen ließ mit 2 Arbeitskollegen diesem Spiel beizuwohnen!

Das befürchtete „Traummittelfeld“ wurde glücklicherweise nicht komplett aufgestellt. Von Medhi wurden verschont. Aber A.M. und B.K. reichen völlig.

Die erste Halbzeit ging irgendwie total an unseren Kickern vorüber. Glücklicherweise stand es zum Pausentee erst 1:0 für die Hauptstädter. Dies hatten wir neben der Dummheit der Berliner auch Pröll zu verdanken, der unter anderem auch einen selbstverschuldeten Elfer hielt! Kurz nach Anpfiff der zweiten Hälfte, die wir aggressiv begannen, fiel aus dem Nichts das 2:0. Wie schon beim ersten Tor, war wieder das xxxx Pantelic der Schütze. Kurz darauf, musste Pröll den Platz verlassen, da er sich in der ersten Hälfte verletzt hatte und es nun nicht mehr ging. Um schon mal vorwegzunehmen, sein Vertreter Zimmermann machte seine Sache gut! Der einzige Spielerwechsel auf dem Feld war Kweuke für Steinhöfer, der an diesem Tag wirklich nicht gut drauf war (aber von dieser Sorte Spieler gab es heute einige). Außer ein Glückstor durch Köhler (Abstauber eines total verkorksten Fenin-Schusses) brachten wir nicht mehr viel zu Stande. Teilweise kläglich wurden die häufigen Chancen vergeben.

Und so ging es mit einer Niederlage ins neue Jahr. Positiv aufgefallen an diesem Tag sind neben Kampfsau Ochs, die beiden Neuzugänge Petkovic (der zum Glück noch nichts von dem Verbot der Flankenläufe auf der Aussenlinie mitbekommen hat) und Kweuke (brachte einigen Wind in den Angriff).

Stimmungsmäßig war wie immer in Berlin nicht viel los auf beiden Seiten!

So ging es zurück zum Bus, um die Heimreise anzutreten. Wie mittlerweile schon fast Tradition, wollten wir wieder irgendwo auf dem Lande in einer Gaststätte was essen gehen. Wir kamen drauf, bei einem Griechen zu speisen, und so entschieden wir uns vorher, in Bitterfeld auf die Suche zu gehen (denn: „sehen wir uns nicht in dieser Welt, so seh´n wir uns in Bitterfeld“). Nach gut einer Stunde Fahrt, kamen wir in Bitterfeld an und fanden auch einen Griechen, der allerdings war gestopfte voll und so mussten wir ausweichen. Wir fanden dann ein schönes italienisches Restaurant, was wir dann enterten. Es war noch ganz lustig dort und das Essen war auch ganz lecker (nur Lars ging leider brutalst ein mit seinem Gericht – nach seiner Arschbombe auf dem Parkplatz vor der Kneipe, war klar, wer den Hohn und Spott der restlichen Fahrt auf sich zog).

Die restliche Rückfahrt war von viel Schnee gezeichnet. Die Straßen teilweise komplett zugeschneit, so dass man nur sehr schleppend vorankam. Um kurz vor 2 Uhr ereichten wir dann heimische Gefilde und die erste Awayfahrt 09 fand ihr Ende! Freuen wir uns auf die Busfahrt nach KA und die anschließende Party in Teddy´s Pub!

 

Wie euch vielleicht aufgefallen ist, hab ich das Thema Vertragsverlängerung von Funkel ausgelassen. Und dies bewusst! Ich hab keine Lust, mich noch darüber auszulassen. Meine (und damit steh ich wohl kaum alleine) Meinung kennt ihr!

Euer

Teddy

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.