13. Spieltag: Borussia Dortmund – Eintracht Frankfurt

Samstag 15.11.08
Boruusia Dortmund – Eintracht Frankfurt
Zuschauer: 72200
Endstand: 4-0

 


Der Tag endete eindeutig besser, als man nach dem gesehenen in Dortmund hätte vermuten können! Nämlich mit einer zünftigen Spontanparty in Teddy´s Pub! Vielen Dank an alle, die so spontan kamen und es zu einem saulustigen Beisammensein gemacht haben!

Aber erstmal von vorne:

Um 10.30 Uhr ging es mit einer 9ner Besatzung (Kathrin, Simon, Patrick, Tobias, Marco, Maximilian, Alexander und Florian) gen Ruhrpott. Die Fahrt verlief wie gewohnt. Viel Dummgebabbel halt. Fast hätte man abends noch Rehbraten servieren können, doch der Fahrer (ich) entschied sich gegen eine Kollision mit dem Tier und ließ dem hinter uns fahrenden Mini den Vortritt, der dem verlaufenen Reh den „Todesstoß“ versetzte! Nochmal Glück gehabt!

Um 13.00 Uhr kam man am Westfahlenstadion an. Auf dem Parkplatz wurde man überraschenderweise zu den Gästebussen geschickt, wo wir unser Busjen dazustellen sollten. Sonst darf man nie bei den Bussen parken, wenn man das mal will, und heute, wo man eigentlich keinen Bock hatte, nach dem Spiel ewig nicht rausfahren zu können wegen den ganzen Busleuten, musste man dort parken. Der absolute Höhepunkt aber war, dass wir nicht wie gewollt ans Stadion laufen durften, sondern man wurde von der Staatsmacht aufgehalten, die meinten, sie würden uns und die restlichen Fans, die bis zu diesem Zeitpunkt auf dem Parkplatz waren, gleich ans Stadion begleiten, da an irgendeiner Ecke 5000!!! BVBler auf uns warten würden. Ja ne, is klar! Es ging also gleich mal richtig gut los in dieser blöden Stadt! Alles rumdiskutiere mit den Grünen half nichts, man musste warten! Irgendwann ging es dann mit einer ca. 60-70köpfigen Gruppe gen Stadion – „beschützt“ von 10 Polizisten. Auf dem ganzen Weg natürlich kein einziger gefährlicher Borusse zu sehen. Aber wat solls. Nervig waren nur die ganzen Deppen, die meinten mit ihren vollgesoffenen Köpfen und der Polizeibegletung mächtig rumpöbeln zu können. Wären die allein gelaufen, hätten die nie ihr Maul aufgemacht. Aber typisch, erst über die Polizei motzen und sie dann als Schutz nehmen!

Am Stadion angekommen ging man gleich in den Block um das Banner zu hängen, was auch einen schönen Platz über einem Blockeingang bekam. Danke an den Ordner, der mich dafür ohne Probleme in den Sitzplatzblock gelassen hatte!

Bis zum Anpfiff musste man das überaus peinliche Vorprogramm der Dortmunder über sich ergehen lassen. Echt zum Kotzen dieses Getue hier! Zum Intro kamen wieder die ganzen Fahnendeppen auf den Platz mit ihren potthässlichen vom Verein bezahlten Fähnchen. Wenn es irgendwann mal in Frankfurt soweit kommen sollte, dass die Fahnen nur noch vorm Spiel auf dem Platz geschwenkt werden dürfen, Gute Nacht!

Für den Gästeanhang, war erfreulicherweise alles erlaubt. Enttäuschend dafür die mitgebrachte Anzahl an Fahnen und DH´s!

Zum Spiel:

Auch wenn wir wirklich enorm viele Verletzte (darunter auch einige „Leistungsträger“) haben, hätte man immer noch eine vernünftige Mannschaft aufs Feld schicken können, bzw. mal auf Spieler der U23 (die die Tabelle der Regionalliga anführt) setzen können. Nein stattdessen stellen wir zwei Mittelfeldspieler auf die beiden Außenverteidigerpositionen. Köhler macht das ja für seine Verhältnisse ganz gut, aber über einen Madhavikia brauchen wir gar nicht reden. Ist ein Witz, dass der noch zu BuLi-Einsätzen kommt!

Auch über die Einstellung, die die Mannschaft mal wieder an den Tag legte, hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens. Ist ja aber auch kein Wunder, wenn der Trainer tagelang predigt, wie chancenlos wir doch in Dortmund sein werden mit unserer „Rumpftruppe“. So war es auch kein Wunder, dass aggressive Dortmunder bereits nach 25 Minuten mit 3:0 führten. Diese Führung hätte bis zur Halbzeit noch um einiges höher ausfallen können, was uns zu dem bitteren Entschluss brachte, uns dieses Debakel nicht länger anzuschauen und den Heimweg anzutreten.

So saßen wir mit Beginn der zweiten Hälfte bereits in unserem Gefährt Richtung Heimat. Steebo und Alfred O Conner (die Erklärung des Zustandekommens des Nachnamens würde den Rahmen sprengen) kamen schon während der Hinfahrt auf die Idee, abends noch ein wenig bei mir zu feiern. Es wurden zig Leute verständigt, von denen einige spontan ihr Kommen zusagten. Und so wurde es trotz der bitteren 4:0 (Dortmund legte in Hälfte Zwei noch einen Treffer nach – verschonte uns ansonsten) Niederlage noch ein schöner Abend!

 

Mal gespannt, wie es bis zur Winterpause weitergeht und was dann in selbiger für Entscheidungen getroffen werden. Hoffentlich die richtigen!

 

Euer

Teddy

 

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