1. Runde DFB Pokal: SV Wilhelmshaven – SGE

Freitag 13. August 2010
1. Runde DFB Pokal
SV Wilhelmshaven – Eintracht Frankfurt
Endstand: 0-4
Zuschauer: 6300


Nach einer gefühlten Ewigkeit neigte sich die lange Sommerpause dem Ende entgegen. Und die neue Saison begann wieder richtig (nachdem man schon bei diversen Testspielen, bzw. ein Teil von uns auch im Trainingslager in Österreich verweilte), nämlich mit der ersten Runde des DFB Pokals.

Die Losfee zog uns diesesmal ein wahres Traumlos! SV Wilhelmshaven stand in der Kugel, die neben der der Eintracht lag. Traumlos deshalb, da wohl die meisten dieses Stadion noch nicht zu Gesicht bekommen haben. Und so war das Interesse auf diese Auswärtsfahrt auch recht groß. Doch leider war die Eintracht dran Schuld, dass am Ende doch einige nicht fahren konnten. Grund war die Saisoneröffnungsfeier, welche auf den Sonntag des Pokalwochenendes gelegt wurde. Daher bat die Eintracht den DFB ihr Spiel auf Freitag zu legen, was auch gemacht wurde. Das sich nicht jeder Freitags Urlaub nehmen kann ist klar!

Und so war es dann von uns „nur“ eine 9ner Besatzung, die sich an die Nordseeküste aufmachte. Allerdings waren wir im Konvoi von drei 9nern unterwegs, da wir für das Commando Gießen weitere zwei 9ner in Obernburg mieteten. Diesen Preis kann man halt unmöglich toppen. Bronco vom CG kam also Freitags um 07:00 Uhr an den MC und fuhr dann mit mir nach Obernburg, wo wir uns mit Steebo trafen und die drei 9ner in Empfang nahmen. Dann ging es wieder nach Kleinostheim an den MC, wo um 08:00 Uhr der Rest von unserer Bande (Flori, Pit, Pascal, Rene, Trucker und Jonas) aufgegabelt wurde. Da es für Jonas ja das erste und gleichzeitig auch das letzte Spiel der Saison sein sollte (er verabschiedete sich vier Tage später für ein Jahr nach Argentinien), spendierte er nen Kasten Bier, an dem sich die Mitfahrer gleich labten.

Nächster Halt war das Gleisdreieck, wo weitere drei CG-Mitfahrer eingesammelt wurden. In Gießen dann der nächste Stopp, wo dann unsere drei Busse endgültig gefüllt wurden. Die Fahrt an sich war relativ ereignislos. Fassi hätte keinerlei Blasenprobleme bekommen, denn das CG hatte sich wohl vorgenommen, jeden Parkplatz auf der Strecke anzufahren.

Um 15:30 Uhr erreichten wir dann endlich das Hafenstädtchen und suchten den „Südstrand“ an dem sich die komplette Frankfurter Fanszene aufhalten sollte. Nach einigem Rumgegurke fanden wir dann auch unser Ziel und die Leute verteilten sich in diverse Lokalitäten oder an den Strand. Überall Frankfurter, wohin man sah! Nach gemütlichen zwei Stunden am Meer (Pascal war als Einziger von uns auch IM Meer), ging es zurück an die Busse. Noch schnell aufm Deich nen Gruppenfoto geschossen und ab ans Stadion.

Ein sehr schmuckes Kästchen für 7500 Zuschauer steht hier. Die Frankfurter Fans hatten die komplette Hintertortribüne bekommen und waren am Ende mit guten 2000-2500 Leuten vor Ort. Recht respektabel für diese Strecke an einem Freitag.

Die UF präsentierte zu Spielbeginn eine sehr feine Wendechoreo. Und auch der Support war von Beginn oberes Niveau. Man merkte den Leuten halt an, dass sie heiß auf die neue Saison waren, die hoffentlich mit dem Einzug in den Europapokal endet.

Im Vorfeld recht interessant war die Stürmerfrage. In Wilhelmshaven liefen schlussendlich Altintop und Amanatidis gemeinsam auf. Auch der Neuzugang Tzavellas durfte auf der linken Abwehrseite ran.
Die ersten Zehn Minuten hatten die Adlerträger einige Probleme mit den Nordseeküstlern und hätten sich nicht beschweren können, in Rückstand zu geraten. Am Ende stand allerdings ein völlig ungefährdeter 4:0 Erfolg durch Tore von Tzavellas, Amanatidis, Ochs und Altintop, was natürlich den Gästeanhang zum Feiern veranlasste.

Die Rückfahrt sollte es vor allem zeitlich in Sich haben. Kurz nach Osnabrück standen wir erstmal 1,5 Stunden im Stau (mitten unter einigen 9nern und Bussen bepackt mit Pfälzer Kartoffelbauern, die in Osnabrück gespielt hatten). Auf dem restlichen Weg bis Gießen nahmen wir dem CG ne knappe Dreiviertelstunde ab, so dass wir diese in Gießen warten mussten, ehe die anderen beiden 9ner ankamen. Steebo setzte sich dann hinter das Lenkrad des einen 9ners um diesen wieder mit zurück nach Obernburg zu nehmen. Wir fuhren nun also mit zwei 9nern von Gießen direkt nach Kleinostheim und warteten dort auf Bronco der ja über FFM fuhr um dort den Rest zu entladen. Im Endeffekt war ich um 06:00 Uhr dann endlich zu Hause.

Aber was macht man nicht alles für´s Finale in Berlin….

 

Teddy

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